Prüfen – Rufen – Drücken

BBS N-Schülerinnen und Schüler lernen und wenden die Laien-Reanimation an.

Im April dieses Jahres erhielt die BBS Naturwissenschaften ein vom Verein „Herzinfarkt Projekt Ludwigshafen e.V.“ gestiftetes Set mit Puppen zum Üben für die Reanimation von Unfallopfern. Ziel dieser Aktion ist es, die Quote der Reanimation bei Laien zu erhöhen, damit Unfallopfer eine bessere Überlebenschance nach einem plötzlichen Herzstillstand haben.

In der Bundesrepublik dauert es im Schnitt ca. zehn Minuten, ehe ein Notarzt an den betreffenden Unfallort gelangt. Diese Zeit erhöht sich auf dem Land eher nach oben, in der Stadt kann es auch schneller gehen. Doch wenn man bedenkt, dass nach 3-5 Minuten der Körper beginnt, Zellen im Gehirn ohne Sauerstoffversorgung unwieder-bringlich absterben zu lassen, so haben Ersthelfer eine entscheidende Zeitspanne zu überbrücken, in der in der Folge über Leben oder Tod entschieden wird. Daher veranstaltete die BBS Natur-wissenschaften Kurse, in denen die Schülerinnen und Schüler theoretische und praktische Kenntnisse in der Laien-Reanimation erhielten. Neben dem Aufbau und der Funktionsweise des Herzens wurden praktische Übungen an den vom Verein gespendeten Übungspuppen durchgeführt.
Prüfen – Rufen – Drücken, unter diesem einprägsamen Slogan verlief die gesamte Veranstaltung. Neben dem richtigen Absetzen des Notrufs und der schnellen und wirksamen Organisation am Unfallort erlernten die Jugendlichen das richtige Handling der lebenswichtigen Herzdruckmassage. Mit Hilfe des Bee-Gee-Titels „Stayin alive“ wurde der richtige Rhythmus beim Drücken gefunden und nach 30 Massagen zweimal beatmet. Zuvor musste das Unfallopfer fachgerecht vom Unfallort entfernt werden, um mit den lebenswichtigen Maßnahmen beginnen zu können (Prüfen).

Zum Abschluss kam noch ein Übungs-Defibrillator zum Einsatz, der auch an der BBS Naturwissenschaften zu finden ist. Die Jugendlichen erkannten hier, dass das Gerät eine wertvolle Hilfe während der Herzdruckmassage ist und die Erste-Hilfe insgesamt unterstützt.

Zum Abschluss der Maßnahme erhielt jeder Jugendliche ein Zertifikat, das ihm bescheinigt, dass er jetzt in der Lage ist, Leben zu retten und er somit ein „Lebensretter“ ist. Dass die Aktion sinnvoll ist und sichtlich Spaß trotz der Ernsthaftigkeit des Themas gemacht hat zeigen die nachfolgenden Aufnahmen.

 

Marco Wallenfels
Sicherheitsbeauftragter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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