Biologielaborant/in

Das Berufsfeld der Biologielaborant/innen ist vielseitig, verantwortungsvoll und bildet das Rückgrat der modernen Forschung und Qualitätssicherung. Wenn Sie sich für Biologie begeistern und präzises Arbeiten im Labor schätzen, bietet dieser Beruf hervorragende Perspektiven.
Was machen Biologielaborant/innen?
Biologielaboranten unterstützen Wissenschaftler bei der Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten. Ihr Arbeitsalltag findet überwiegend in Laboren der Pharmaindustrie, der Lebensmitteluntersuchung, in Universitäten oder bei Umweltämtern statt.
Was sind die Kernaufgaben von Biologielaborant/innen?
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Untersuchungen an Organismen: Sie arbeiten mit Zellkulturen, Mikroorganismen (wie Bakterien oder Pilzen) oder führen unter Einhaltung strenger Tierschutzrichtlinien Versuche an Tieren durch. Auch Histologie ist ein wesentlicher Bestandteil dieses Berufsfeldes.
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Molekularbiologische Arbeiten: Sie isolieren DNA, führen PCR-Tests durch oder klonen Genabschnitte.
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Analytik und Diagnostik: Sie untersuchen Blut-, Gewebe- oder Lebensmittelproben auf Inhaltsstoffe, Krankheitserreger oder Verunreinigungen.
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Dokumentation: Da Ergebnisse reproduzierbar sein müssen, protokollieren Sie jeden Schritt und werten die Daten statistisch aus.
Wie ist die Ausbildung zum/zur Biologielaborant/in strukturiert?
Die Ausbildung ist in Deutschland als duale Berufsausbildung geregelt. Das bedeutet, dass die Vermittlung der Inhalte parallel im Ausbildungsbetrieb (Praxis) und in der Berufsschule (Theorie) erfolgt. Mögliche Ausbildungsbetriebe finden Sie z. B. auf unserer Startseite unten im Imagekarussell.
Biologielaborant/in vs. BTA: Wo liegt der Unterschied?
Häufig werden die Berufe des Biologielaboranten und des Biologisch-technischen Assistenten (BTA) verwechselt. Obwohl die Tätigkeiten im Labor oft identisch sind, gibt es fundamentale Unterschiede im Weg dorthin:
Worin unterscheidet sich die Ausbildung zum/zur Biologielaborant/in im Vergleich zum/zur BTA?
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Biologielaborant: Duale Ausbildung im Betrieb. Sie sind Angestellter eines Unternehmens und lernen direkt am „echten“ Projekt. In der Regel dauert die Ausbildung 3,5 Jahre. Zugangsvoraussetzung ist mindestens der qualifizierte Sekundarabschluss I (Mittlere Reife).
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BTA: Rein schulische Ausbildung an einer Höheren Berufsfachschule oder einem Berufskolleg. Die Praxis wird durch hausinterne Praktika vermittelt und ein 12wöchiges Berufspraktikum ergänzt. Die Ausbildung dauert 2 Jahre, die Zugangsvoraussetzung ist ebenfalls die Mittlere Reife
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Biologielaborant/in: Sie erhalten während der Ausbildung eine sog. Ausbildungsvergütung.
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BTA: Es gibt keine Vergütung, jedoch ist eine Förderung durch BaFög möglich
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Biologielaboranten sind oft stärker auf die spezifischen Abläufe und High-Tech-Geräte ihres Industriebetriebs spezialisiert.
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BTAs erhalten eine sehr breite, theoretisch fundierte Basisausbildung in vielen verschiedenen Fachrichtungen (z. B. Botanik, Zoologie, Chemie, Molekularbiologie, Zellkultur), die durch hausinterne Praktika ergänzt werden.
Die jeweils aktuellen Bücherlisten finden Sie hier
Abteilungsleiter, Abteilung 2
Herr Benedikt Seif
Fon: 0621/504-4182
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Berufskonferenzleiter
Dr. Roland Dosch
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Email: Roland.Dosch@n.bbslu.de